Projekttage

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Unser Projekttag „Im Zeichen der Zeit – Demokratie auf dem Prüfstand“ befasst sich mit unserem Verständnis des Grundgesetztes und der Demokratie, insbesondere mit den Themen Freiheit (Artikel 2), Religionsfreiheit (Artikel 4) sowie Artikel 16a (Asyl) ausgehend. Es werden Fäden zu den aktuellen Diskussionen und den eigenen Erfahrungen und Interessen der SchülerInnen geknüpft. Kontroverse Standpunkte werden aufgezeigt und diskutiert. Auf diese Weise wird deutlich, dass das Wesen der Demokratie oftmals in der Uneindeutigkeit und in der Abwägung von Werten und Interessen besteht. Für diese intellektuelle Auseinandersetzung wirbt der Projekttag.
Besonderen Wert legen wir auf die historische Bedeutung und Begründung des vom Parlamentarischen Rat verfassten Grundgesetzes. Vorhandene Kenntnisse der SchülerInnen können dem Wissensstand entsprechend eingebaut und vertieft werden.
Während der Veranstaltung werden wir von Zeitzeugen begleitet, die als politisch Verfolgte bzw. aus privaten Gründen seinerzeit die Flucht von der DDR in die BRD wagten. Gibt es zwischen den Fluchtgeschichten von damals und heute Parallelen? Erlauben sich Vergleiche, wenn ja, was können wir aus ihnen lernen? Was macht den Fluchthelfer von 1987 anders als den Schleuser von 2016?
Abschließend möchten wir den SchülerInnen unterschiedliche Akteure im demokratischen Staat konkret vorstellen, die Demokratie Gesicht zeigen lassen. Dazu laden wir Gäste mit jeweils regionalem Bezug ein. Um die unterschiedlichen Rollen im demokratischen System sichtbar zu machen, laden wir neben PraktikerInnen aus Verwaltung und Politik ebenso VertreterInnen von NGOs ein. Auf diese Weise runden wir den Projekttag mit einer knapp 90-minütigen Diskussion ab, um den SchülerInnen Gelegegenheit zu geben, eigene Positionen zu erproben und zu finden.

Entwicklung und Konzeption

Marcus Kiesel (Bild) & Helge Eikelmann
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Ihr Ansprechpartner

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Daniel Bücher
+49 (0) 40 416 207-22

Entwicklung und Konzeption: Marcus Kiesel, Helge Eikelmann

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Faltblatt | PDF
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Die Entwicklung eines demokratischen Rechtsstaats wie Deutschland und seiner unstrittig wunderbaren Grundwerte war keine Selbstverständlichkeit. Doch sind diese Grundrechte den Jugendlichen ausreichend bewusst und werden sie entsprechend gewürdigt? Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, der heutigen Schülergeneration den herausragenden Wert der Grundrechte zu vermitteln.

Der Projekttag GG19 stellt die scheinbar abstrakten Grundgesetz-Artikel 1 bis 19 für die SchülerInnen zeitgemäß, spannend und praxisbezogen dar und lädt die SchülerInnen ein zum Mittendrinsein, Mitmachen und Mitdiskutieren.
Der Projekttag beginnt mit einer filmischen Reise durch Deutschland, durch 19 Städte, 19 Grundrechte und 19 Geschichten auf der Suche nach Demokratie. In einem der außergewöhnlichsten deutschen Filmprojekte der letzten Jahre stellt Regisseur und Produzent Harald Siebler zusammen mit engagierten jungen Drehbuchautoren und Filmemachern sowie einigen der besten Schauspielern unserer Republik die Frage, wie es in Deutschland um die Menschen- und Bürgerrechte steht. Der Projekttag wird von einem Moderator und Demokratiepädagogen (Menschenrechtspädagogen) geleitet. Dieser führt durch die Veranstaltungen und ermuntert die SchülerInnen zu Fragen und Wortbeiträgen.

Abschluss des Projekttages ist eine einstündige Podiumsdiskussion mit Beteiligung der Schülerinnen. Auf dem „GG19 Sofa“ diskutieren Experten aus Politik und Gesellschaft mit dem Plenum über die Grundregeln unseres Gemeinwesens. Der besondere Rahmen einer größeren, nicht alltäglichen Veranstaltung mit schulexternen Experten macht die Wichtigkeit des Themas für die Jugendlichen deutlich.

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